Kosten und andere häufige Fragen

THG-Quote steht für Treibhausgasminderungsquote. Hiermit hat der Bundestag ein Instrument erschaffen, um die Neufassung der Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen (EU 2018/2001) umzusetzen. Im Mai 2021 verabschiedete der Bundestag ein Gesetz, dass die Quote zur Treibhausgasminderung bei Kraftstoffen von derzeit 6 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2030 anhebt. In Deutschland sind Inverkehrbringer von Kraftstoffen (Mineralölkonzerne) gesetzlich verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen durch die von ihnen in Verkehr gebrachten Kraftstoffe um einen bestimmten Prozentsatz zu mindern. Bei Nichterreichen der Quote werden Strafzahlungen für die Mineralölkonzerne fällig. Den Mineralölkonzernen stehen hierfür verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: z. B. Einsatz von Biokraftstoffen, grünem Wasserstoff oder auch Strom für Elektrofahrzeuge. Um den Aufbau der Ladeinfrastruktur zu unterstützen, wird der Strom, der für E-Fahrzeuge genutzt wird, mit dem dreifachen seines Energiegehaltes angerechnet (weitere Informationen hier: Vollzug 38. BImSchV: Anrechnung von Strom für Elektrofahrzeuge | Umweltbundesamt ).
Die Mineralölkonzerne werden bei Nichterreichen der festgesetzten Quoten zu Strafzahlungen verpflichtet. Um diesen Zahlungen zu entgehen, können neben dem Einsatz von Biokraftstoffen u. ä. auch CO2-Einsparungen von Dritten, die diese im Verkehr erbringen aufgekauft werden. Im konkreten Fall sind dies die E-Automobilisten. Was wie ein „Ablasshandel“ für die Mineralölkonzerne wirkt, hat jedoch auch einen Nutzen für den Umweltschutz. Die Nutzung von klimafreundlicher Mobilität geht auch zu Lasten der quotenpflichtigen Unternehmen. Die Steuerzahler werden hier entlastet. Der Anreiz, klimafreundlicher zu agieren, wird für alle Beteiligten größer. Also eine WIN-WIN-Situation.
Anspruch hat jeder Halter eines Elektrofahrzeugs. Solange dies rein batteriebetrieben ist, kann er seine THG-Quote verkaufen. Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge sind aufgrund des verbauten Verbrennungsmotors daher ausgenommen.
E-Auto-Halter können Ihre CO2-Einsparungen an Mineralölkonzerne verkaufen, damit diese gesetzlich auferlegten Quoten erfüllen können. Der Erlös an den Fahrzeughalter wird als jährliche Prämie ausgeschüttet. Um möglichst gute Erlöse zu erzielen, bündeln wir die Ansprüche unserer Kunden und verkaufen diese als Paket an die Mineralölkonzerne. Dies ist effektiver und erfolgversprechender, als wenn jeder Kunde sich bemüht, seine Quote einzeln zu verkaufen.
Die Höhe der Quote wird durch das Umweltbundesamt für das jeweilige Fahrzeug festgelegt und anhand der Fahrzeugdaten ermittelt. Die Höhe kann von tatsächlichen Verkaufswert der THG-Quote durch uns abweichen.
Wir bieten zwei Modelle an: a.) Wir kaufen die THG-Quote zum Festpreis von 200,00 € ab und zahlen diesen Betrag innerhalb von 3 Stunden auf das hinterlegte Bankkonto. oder b.) Wir übernehmen den Handel für den Kunden und zahlen nach Prüfung durch das Umweltbundesamt und Erhalt der Zahlung durch den Mineralölkonzern an den Kunden aus. Dies dauert etwas länger, dafür ist der Auszahlungsbetrag höher.
Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir lediglich den Fahrzeugschein (Vorder- und Rückseite), aus dem Sie als Halter des Fahrzeugs ersichtlich sind. Ferner benötigen wir Ihre Bankverbindung, um die Zahlung an Sie vornehmen zu können.
Der Versuch, als Einzelperson seine THG-Quote zu verkaufen, ist fast aussichtslos. Die Mineralölkonzerne benötigen eine große Anzahl an Zertifikaten, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Ein Handel mit einer Privatperson ist für diese zu zeit- und arbeitsintensiv und daher nicht interessant. Wir bündeln die Ansprüche vieler Kunden und können damit andere Preise durchsetzen. Getreu dem Motto: Gemeinsam sind wir stark.
Wenn Sie Ihren Anspruch nicht geltend machen, kommt dies leider nicht der Umwelt zugute. Der Staat verwertet nämlich alle nicht in Anspruch genommenen Zertifikate der angemeldeten Elektroautos und verkauft diese selbst an die Mineralölkonzerne. Der Erlös wird dann dem Bundeshaushalt zugeführt, wo er für diverse Projekte verwandt wird, die nicht unbedingt dem Umweltschutz dienen. Dem Fahrzeughalter kommt dieser Erlös nur indirekt zugute.
Die uns übersandten Daten nutzen wir ausschließlich zur Beantragung der THG-Quote. Diese werden ans Umweltbundesamt weitergeleitet. Eine Weitergabe an unberechtigte Dritte erfolgt nicht. Wir übersenden Daten nur verschlüsselt. Alle Daten werden streng vertraulich gemäß DSGVO verwaltet. Weitere Informationen hierzu finden sich in unserer Datenschutzerklärung.
Nach Erhalt des KFZ-Scheins sowie der Bankverbindung melden wir Ihr Fahrzeug beim Umweltbundesamt zur Zertifizierung an. Dort werden die Unterlagen geprüft und ein Nachweis über die eingesparten Emissionen ausgestellt. Dies dauert ca 4-8 Wochen, je nach Arbeitsgeschwindigkeit des Amtes. Nach Erhalt des Nachweises vermarkten wir die THG-Quote, d. h. wir bieten einem Mineralölkonzern ein Bündel an Zertifikaten an. Sobald dieser den Kauf bestätigt und wir die Zahlung erhalten haben, überweisen wir dem Fahrzeughalter den vereinbarten Betrag auf sein Konto. Im Falle einer Sofortauszahlung erhält der Kunde sofort den vereinbarten Kaufpreis auf sein Bankkonto. Die Auszahlung erfolgt nur auf das Konto des Fahrzeughalters. (Wenn Sie dieses Modell wählen, übersenden Sie uns bitte zur Betrugsvermeidung zusätzlich eine Kopie des Personalausweises.)
Leider nein. Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge sind von der Zertifizierung ausgeschlossen worden. Die THG-Quote kann nur für rein batteriebetriebene E-Fahrzeuge beantragt werden.
Ja, als Leasingnehmer sind Sie ebenfalls berechtigt, die Quote zertifizieren zu lassen, sofern Sie als Halter im Fahrzeugschein eingetragen sind. Wenn Ihr Arbeitgeber als Halter vermerkt sein sollte dann können wir den Fall nur bearbeiten, wenn Sie den Antrag mit Ihrer Firmen-E-Mailadresse stellen und diese E-Mail auch bestätigen (wir senden Ihnen einen Link zu). Dadurch wird vermieden, dass nicht befugte Angestellte die Eingaben von Firmenfahrzeugen vornehmen.
Die Quote kann auch für ein Firmenfahrzeug geltend gemacht werden, sofern Sie als Halter im KFZ-Schein eingetragen sind. Wenn die Firma als Halter vermerkt sein sollte dann können wir den Fall nur bearbeiten, wenn Sie den Antrag mit Ihrer Firmen-E-Mailadresse stellen und diese E-Mail auch bestätigen (wir senden Ihnen einen Link zu). Dadurch wird vermieden, dass nicht befugte Angestellte die Eingaben von Firmenfahrzeugen vornehmen.
Bei einem Verkauf des E-Autos müssen Sie die Prämie nicht zurückzahlen. Sie wird für 1 Jahr gewährt, auch wenn Sie das Auto in der Mitte des Jahres verkaufen. Wir weisen jedoch darauf hin, dass der Käufer diese Prämie nicht für das gleiche Jahr erneut geltend machen kann. Wir empfehlen, dies bei einem Verkauf im Vertrag zu vermerken. Nach Ablauf des Jahres kann der Käufer dann die Prämie in seinem Namen beantragen.
Als Privatperson müssen diese Einkünfte nicht versteuert werden. Das Bundesfinanzministerium hat hierzu bereits eine klare Aussage gemacht.
Die Registrierung in unserem System ist bereits vorher möglich. Wir können jedoch einen Antrag auf Zertifizierung beim Umweltbundesamt erst dann stellen, wenn das Fahrzeug angemeldet wurde und uns der Fahrzeugschein übersandt vorliegt.

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